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Welten

Die Oper Graz wurde 1899 nach den Plänen des berühmten Wiener Architektenduos Fellner & Helmer erbaut und ist nach das zweitgrößte Opernhaus in Österreich.
Der gehobene Anspruch des Hauses artikuliert sich durch die monumentale Formensprache des Gebäudes und den opulenten, im Barock und Rokoko ausgestatteten Zuschauerraum.

Der besonders glanzvollen Ausgestaltung der Oper Graz konnte sich 1899 auch die zeitgenössische Presse nicht entziehen und schrieb am Eröffnungstag in der „Tagespost“:
„Da müssen wir nun sagen, daß bei Allen, die auch in das Innere des Hauses zu schauen Gelegenheit fanden, nur eine Stimme des Lobes und der bewundernden Anerkennung ist. Hat das Auge schon von außen den Anblick eines prächtigen Monumentalbaues aufgenommen (…), so ist die Wirkung des Inneren auf das Auge des Eintretenden eine noch stärkere, geradezu überwältigende. Eine reiche Farbenpracht (…), breitet hier ihren glänzenden Schimmer aus und ein Reichtum der Ausstattung mit den Mitteln der Kunst (…) tritt uns entgegen (…). (…) dieses nach den Gesetzen der Schönheit auferbaute und nach den Forderungen der Zweckmäßigkeit eingerichtete Haus macht zunächst der Firma Fellner & Helmer Ehre, die auf diesem Gebiete einen Weltruf erlangt hat (…).“

Diese einzigartige Architektur des Opernhauses wird von der Ausstatterin der Opernredoute, Mignon Ritter, in ihrer Raumgestaltung unterstrichen und setzt sich auch fort in den zahlreichen „Welten“, die in den angrenzenden Gebäuden in Szene gesetzt werden.

 

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